Jahresrückblick 

Bericht Leiter Technische Kommission

 

Das Jahr war in der ersten Hälfte durch Tiefdruckgebiete geprägt. Die Annahme, dass es nun ein gutes Pilzjahr gäbe, erwiess sich als Irrtum! Es war eines der schlechteren Jahre, vor allem Mykorrhiza- Arten wollten kaum wachsen. Es war wirklich komisch: Die letzten Jahre litten die Pilze unter der Trockenheit, und trotzdem gab es nach dieser feuchten ersten Jahreshälfte kaum Pilze! Vor allem die Speisepilzler fanden kaum etwas, was aber auffallend war, es gab viele Vertreter der Leistlinge, so wurde das Schweinsohr recht viel gefunden. Das Pilzjahr war im Übrigen in ganz Europa ähnlich schlecht! Der Herbst war dann aber nicht überraschend doch wieder eher zu trocken. Ob dies alles mit den vorhergehenden Trockenheiten zusammenhängt, können wir noch nicht beurteilen.

 

Leider wurde im Vereinsleben vieles von dem immer noch omnipräsenten Virus beeinträchtigt, die Bestimmungsabende konnten oft nicht durchgeführt werden.

Die Ausflüge konnten aber durchgeführt werden. Den Organisatoren sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt!

 

Raritäten:

Arcangeliana borziana       Braunrote Milchtrüffel  (Jura)

Fayodia campanella           Blasser Russhelmling   (Escholzmatt. Leg. Angela Meier)

Protodontia piceicola         Resupinater Gallertzahn Jura

Camarophyllopis atrovelutina     Russfarbener Samtschneckling (Ehrenstetten b. Freiburg)

Hjortstamia crassa    (Ariège)

Lepiota ochraceofulva       Ockerbrauner Schirmling    Jura